TIM Training Innovation Competences in the metalworking sector

Lifelong Learning Programme

Die Stahlindustrie ist eine der Schlüsselbranchen auf Europäischer Ebene, nicht nur weil sie neue Arbeitsplätze schafft, sondern auch weil sie zu den wirtschaftlich stärksten Europäischen Industrienzweigen gehört.

Dies bestätigt auch die Publikation: „Europas unsichtbare Branche im Rampenlicht“, veröffentlicht von der Generaldirektion für Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission, die Deutschland als den größten Stahlhersteller, gefolgt von Italien, Frankreich, Großbritannien und Spanien, nennt. Allerdings ist die Branche nicht als frei von Problemen anzusehen, welche durch die globale Wirtschaftskrise noch verschärft wurden. Einige davon betreffen die Notwendigkeit für eine bessere Ausbildung von Arbeitskräften, sowie die Förderung von Kreativität und Innovation, deren Lösung zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit der Unternehnen führen würde.

Palle Rasmussen definiert Kreativität als:

Die Fähigkeit einer Person, unter Berücksichtigung bestimmter Ressourcen und Rahmenbedingungen, eine erkennbare Innovation in Theorie und Praxis zu bewirken.

Diese Fähigkeit besteht aus den folgenden drei Kompontenten:

  1. Fähigkeiten des Übertragens und Verknüpfens
  2. Ausbalancierte Autonomies
  3. Fähigkeit des Fokussierens und der Disziplin

Das Projekt TIM wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms für lebenslanges Lernen kofinanziert und ist das Resultat der Zusammenarbeit von Unternehmen aus den folgenden sechs Ländern: Spanien, Portugal, Italien, Deutschland, Polen und Griechenland. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer webbasierten gemeinschaftlichen Lernumgebung und die Förderung von Kreativität unter Facharbeitern in der Metallindustrie, was zur Bildung von Innovation in metallverarbeitenden Gewerbe führen würde.

Ziele

Das Hauptziel des hier vorgestellten Projekts ist die Förderung von Kreativität unter Facharbeitern in der Metallindustrie, um deren Anpassungs- und Reaktionsfähigkeiten an ein sich veränderndes Arbeitsumfeld zu verbessern, und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehnen in dieser Branche zu erhöhen.

Hierbei soll das Projekt die fachlichen Anforderungen an Arbeitskräfte aus der Metallindustrie analysieren und die notwendigen Ressourcen den Ausbildern zur Verfügung stellen, so dass deren Schulungmaßnahmen effektiver und besser auf die aktuellen Anforderungen eines globalen Marktes angepasst sind. Zusätzlich wird der Austausch bewährter Praktiken zwischen Arbeitskräften und Ausbildern ermöglicht, der zu einer sich stetig verbessernden Entwicklung von Arbeitsfähigkeiten führt.

Durch die Nutzung einer webbasierten gemeinschaftlichen Lernumgebung soll das Projekt den Facharbeitern in der Metallindustrie notwendige Kompetenzen vermitteln, um ihre Kreativität zu fördern und ihnen dadurch zu helfen, die Innovation in ihre tägliche Arbeit zu integrieren und damit die Stärkung der Branche zu unterstützen.

Partner

Fundación FORMETAL ist eine gemeinnützige Organisation, die von einem Vorstand geleitet wird, welcher von FVEM (Federación Vizcaína de Empresas del Metal) gewählt wird.

Zu den Hauptaufgaben zählen die berufliche Entwicklung von Arbeitskräften auf allen Ebenen, sowohl von Erwerbstätigen als auch von Erwerbslosen, und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit einzelner, sowie der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Organisationen.

Zur Zielgruppe der Stiftung gehören Arbeitgeber und Arbeitnehmer von anerkannten Berufskategorien der Metallindustrie in der Provinz Bizkaia. FUNDACIÓN FORMETAL hat den fehlenden Lernraum in den verschiedenen Forschungsbereichen und neuen Technologien erkannt und fördert deshalb die Vergabe von Stipendien durch Vereinbarungen mit Unternehmen. Diese ermöglichen den Aufbau und die Weiterentwicklung von Systemen zur Unterstützung der Eingliederung junger Absolventen in den Arbeitsmarkt.

Ein anderes Betätigungsfeld ist die Publikation von Business Management Anleitungen, die für alle Mitarbeiter der Metallindustrie frei zur Verfügung stehen.

Hellenische Management Vereinigung (engl. Hellenic Management Association, HMA) wurde 1962 als gemeinnützige Organisation gegründet und hat sich die Förderung, Verbreitung und Verkündung von modernen Management-Grundsätzen als Ziel gesetzt.

Zu den Mitgliedern der HMA gehören sowohl Gesellschaften, wie Unternehmen und Organisationen des öffentlichen und des privaten Sektors, als auch Einzelpersonen: mittlere und höhere Führungskäfte, Unternehmer, Professoren und Studenten.

HMA umfasst fünf Institute, die sich auf eine bestimmte Führungsfunktion spezialisieren, und vier Sektoren, die sich mit allgemeinen Geschäftsthemen beschäftigen.

HMA hat mehr als 400,000 Personen während ihres 49-jährigen Bestehens ausgebildet und verfügt über ein breites Netzwerk von Fachkräften, akademischen Einrichtungen, öffentlichen Verwaltungen und Ausbildungsanbietern. Weiterhin hat sie mehr als 14,000 Bildungsprogramme entwickelt.

Studio Centro Veneto (SCV) wurde 1968 als Schulungs- und Beratungsunternehmen in Vicenza gegründet.

Angeboten werden hoch-qualifizierte Dienstleistungen für Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe im Bereich pädagogischer Ausbildung, allgemeiner Verwaltung, sowie für Qualitätskonzepte, Marketing und insbesondere für die Übertragung von Geschäftsprozessen (Forschung, Ausbildung, Erste-Hilfe- und kontinuierliche Beratung).

SCV verfügt über starke Beziehungen mit dem öffentlichen Sektor (nationale und regionale Behörden, Handelskammern, Universitäten und Forschungseinrichtungen), sowie mit dem privaten Sektor (Handwerks-, Handels- und Industrieverbände, Ausbildungszentren und Beratungsinstitute).

Einer der bedeutendsten Partner von SCV im Bezug auf das hier vorgestellte Projekt ist Apindustria Vicenza, ein KMU-Verband, von dessen Mitgliedern die Hälfte zu der Branche der Metallindustrie gehört.

Mistia is einer der größten Nichtregierungsverbände (NGO) in der Region Kleinpolen (polnisch Małopolska).

Seit seiner Gründung 1991, arbeitet der Verband unterstützend für die Entwicklung des öffentlichen Sektors und die Förderung der Zusammenarbeit auf regionaler Ebene. Er schafft Möglichkeiten für die Verbesserung der Managementsmethoden von öffentlichen Verwaltungen, NGO- und KMU-Sektoren, sowie für die Unterstützung von privaten Personen mit unternehmerischer Tätigkeit.

Mistia's Dienstleistungen entsprechen den ISO Qualitätsstandards, der Verband ist in folgenden Bereichen tätig: Ausbildung, Projektimplementierung, Beratung, Forschung und Betrieb von 17 Foren für öffentliche Bedienstete.

1996 wurde Mistia in das NGO-Netzwerk der nationalen Dienstleistungssysteme eingetragen, welches auf Bereitstellung einer Vielzahl von Dienstleistungen für Unternehmer und Existenzgründer spezialisiert ist.

Sociedade Portuguesa de Inovação (SPI) ist eine Firma, die sich auf Wissensmanagement spezialisiert hat, mit der Aufgabe, Projekte für Förderung von Innovation und internationalen Geschäftsmöglichkeiten zu verwalten.

SPI bietet Dienstleistungen in drei Bereichen an: Ausbildung, Beratung und Forschung/Entwicklung. SPI verfügt über nahezu 50 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehreren Standorten weltweit. SPI ist von der DGERT anerkannt und besitzt die Kapazität für die Durchführung einer Vielzahl von Ausbildungstätigkeiten.

SPI hat Erfahrung in der Verwendung verschiedenster Ausbildungsmethoden für diverse Zielgruppen und in der Anwendung innovativer pädagogischer Konzepte, wie e-Lernen. SPI ist ebenfalls erfahren in der Entwicklung von Lehrplänen und didaktischem Material, der Auswahl von Weiterbildungmaterialien, der Betreuung und Auswertung von Ausbildungskursen und der Beurteilung des Erfolgs von Schulungsprogrammen, sowie vielem mehr.

SPI besitzt ausgezeichnete Referenzen für Teilnahmen an Projekten, welche durch Gemeinschaftsprogramme kofinanziert wurden. Weiterhin wurde die Ausführung der Aufgaben als qualitativ hochwertig anerkannt.

Inveslan ist eine private Forschungseinrichtung, die sich mit den folgenden Themen beschäftigt: Ausbildung, insbesondere Weiterbildungen und Schulungen für Erwachsene, IKT, hauptsächlich für Lernumgebungen und Lernmanagement, Gleichstellungsfragen, Erwerbstätigkeit, Wissensmanagement, sozial benachteiligten Gruppen, Beurteilung uvm.

Inveslan leitet, koordiniert und beteiligt sich an der Entwicklung von und dem Experimentieren mit Ausbildungswegen, Inhalten und Methoden zur Einbeziehung benachteiligter Gruppen in den Arbeitsmarkt und zur Förderung der sozialen Integration.

Inveslan verfügt über Erfahrung in den drei Hauptarten von Initiativen: (1) der Förderung, Entwicklung und Verbesserung von Kompentenzen und Qualifikationen, hauptsächlich im Bereich der Berufsbildung, aber auch auf Ebene der Erwachsenenbildung; (2) der Entwicklung von Werkzeugen und Methoden zur Verbesserung der Unternehmensführung; (3) der Förderung des Umfeldes für soziale Integration und Einbeziehung in den Arbeitsmarkt, auf Basis von interkulturellen, generationsübergreifenden und Gleichberechtigungs-Gründen.

e-Training Solutions (eTS) ist ein kleines privates Unternehmen, das sich mit der Entwicklung innovativer On-line und Off-line, synchroner und asynchroner Lernmaterialien beschäftigt.

Die Haupttätigkeitsbereiche sind: Multimedia-Produktion, Erfassung und Entwicklung von Unterrichtsmaterialien, Durchführung von Bedarfsermittlungen uvm. eTS entwickelt und unterstützt das proprietäre Inhaltsverwaltungssystem (CSM) für Webseiten und elektronische Bücher.

Geschehen

TIM Project Final Conference. Vicenza

Italy | 9 July 2015

TIM partnership presented The TIM online Collaborative Learning Environment to the enterprises which took part in the event. The conference also allowed participants to share professional experiences about creativity and innovation in the metalworking sector, among others.

Ergebnisse